
Nº 01
Der Ursprung
Izakayas entstanden in der Edo-Zeit, als Sake-Händler ihre Kundschaft direkt im Laden trinken ließen — irgendwann kamen kleine Speisen dazu, und aus dem Laden wurde ein Treffpunkt. Bis heute ist das Izakaya der Ort, an dem Japan nach Feierabend zusammenkommt: laut, warm, ungezwungen. Kein feines Dinner, sondern geteiltes Essen unter Freunden.
Nº 02
Izakaya in Berlin
Bei IMAKI Sushi & Ramen in Friedrichshain heißt Izakaya: über 20 Tapas-Gerichte ab 3,50 € — Edamame, Gyoza, Takoyaki, Karaage, Yakitori — dazu Asahi vom Fass-Format, hausgemachte Drinks und eine Sake-Auswahl vom Junmai Echigo bis zum Dai Ginjo. Bestellt wird nach und nach, gegessen wird aus der Mitte.
So funktioniert's
Die erste Bestellung sind die Getränke — in Japan traditionell mit einem gemeinsamen „Kanpai!" (Prost).
Zwei, drei kleine Teller pro Person zum Start. Es darf ruhig chaotisch aussehen — alles kommt, wenn es fertig ist.
Die Teller gehören dem Tisch, nicht dir. Geteiltes Essen ist der Kern der Izakaya-Kultur.
Noch Hunger? Einfach nachordern — so lange und so oft, wie der Abend eben dauert.
Beides — das ist der Punkt. Man kommt zum Trinken und bleibt zum Essen (oder umgekehrt). Anders als in einer Bar ist das Essen vollwertig, anders als im Restaurant gibt es keine Gänge-Folge.
Getränke zuerst, dann 2–3 kleine Teller pro Person — bei uns z.B. Edamame (3,90 €), Gyoza (3,50 €) und Karaage (4,90 €). Danach nach Lust nachbestellen.
Perfekt sogar — geteilte kleine Teller sind ideal für Gruppen. Ab 7 Personen bitte telefonisch reservieren; Feiern richten wir auch komplett aus.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026